Oder wie darf man das verstehen?
Ein Mann wurde tätlich angegriffen weil er die Hostie des Abendmahles nicht aufaß, sondern mitnahm.
Als dieser Mann, der selber von sich sagt, schon lange nichts mehr mit Religion am Hut gehabt zu haben, die Kirche verlassen wollte, wurde er von zwei Katholikinnen aufgehalten. Später kam dann noch der Stadtdekan dazu, und so konnte sich der arme Mensch am Ende im Krankenhaus Prellmarken, Schürfungen und einen dicken Knöchel attestieren lassen. Mal abgesehen von dem Verfahren von Amts wegen gegen Ihn!
Ja... Gibts nicht? Gibts. In Wiesbaden. Der
Wiesbadener Kurier schreibt mehr dazu.
Gut, der Mann hat auch Anzeige erstattet. Aber ich weiß ja nicht...
Sollte nicht gerade die Kirche versuchen da anders heranzugehen? Wird nicht von allen Seiten Fundamentalisten verurteilt? Und was war da? Selbst wenn er nach katholischem Glauben einen sehr sehr schweren Frevel begeht kann man ihn ja immer noch darauf hinweisen. Oder sehe ich das falsch?
Und so ein Zwischenfall wird sicherlich nicht für mehr Mitglieder dieser "Glaubensgemeinschaft" beitragen.
Interessant finde ich den Artikel
http://fressnet.de/blog/?p=68, dessen interessante Stelle ich mal kurz zitieren möchte:
Dass Hostien einen Aufdruck aus Lebensmittelfarbe bekommen: “Nur zum sofortigen, vollständigen Verzehr” ist undenkbar. Ein heiliger Gegenstand, ein religiöses Symbol, verträgt keine aufgedruckten Warnhinweise.
Alleine die Idee finde ich klasse.
Und für ein paar (halb)juristische Diskussionen finden sich in den
Kommentaren des Lawblogs, wo ich zuerst auf diese Meldung aufmerksam wurde...