So, als erster Eintrag in der neuen Kategorie Bücher mal meine kurze Meinung zu dem Buch "
Die Masken der Wahrheit" von Barry Unsworth.
Der Roman spielt im mittelalterlichen England, zu einer Zeit, als Hunger herrschte, und die Pest teilweise erneut aufkam.
Die Handlung wird uns von einem Priester namens Nicholas Barber, der fliehend vor einem gehörntem Ehemann auf eine Schar Schauspieler trifft, und dort den Tod eines der Mitglieder der Schar beiwohnt. Zuerst versteckt wird er von den Schauspielern entdeckt und nach kurzer Zeit schließt sich der Priester den Schauspielern an. Aus Hunger und Verzweiflung, obwohl selbt sie Schauspieler fast nichts haben.
So lernt er das Schauspielen, er übernimmt die Rolle des Toten.
Als die Truppe in einen Ort kommt um dort den Toten, den sie immer noch mit auf dem Karren transportieren, beerdigen zu lassen erfahren Sie von einem Mord an einem zwöfljährigen Jungen.
Und weil sie wenig Geld haben, Ihre Stücke kaum noch anklang finden, ziehen Sie erkundigungen über den Mord ein. Und sie führen den Mord auf. Etwas, was es vorher noch nicht gab. Auch wenn Sie damit viel Erfolg und auch einiges an Geld bekommen, merken Sie, das etwas nicht stimmt. Sie erkundigen sich weiter um das Stück zu verbessern, und geraten so in Angelegenheiten, in die sie sich besser nicht eingemischt hätten.
Fazit:
Ein interessant geschriebener Kriminalroman. Man kann sich recht gut in die Zeit reinversetzen, so plastisch ist sie geschildert. Auch die Figuren kommen sehr schön hervor.
Leider finde ich das Ende dann doch etwas unbefriedigend.
Trotz allem eine nette Kurzweil.